| Maxeel - "Das HipHop-Paradies" |
| Geschrieben von: Mareen Wordoff | |||||||||||||||
| Montag, 05. Januar 2009 um 08:21 | |||||||||||||||
![]() 41/250 - Gesichter deutscher Rap-Kultur: Damals Graffiti-Writer, heute Rapper, zwischendurch Breakdancer, aber auch Beatboxer. Kaum jemand hat sich in so jungen Jahren dermaßen intensiv mit der HipHop-Kultur auseinandergesetzt, sie förmlich gelebt, wie Maxeel. Wir trafen das Märkische Jung-Talent ganz entspannt bei einer Tasse Kaffee und plauderten mit ihm über die Vorstellung "HipHop mal ganz entspannt", die Naturelemente und die harte Arbeit vor dem Lohn. WildstyleMag.com: Dein erstes Album hast du damals Paradies genannt. Was bedeutet dir das Paradies - als einen Ort, den niemand kennt?Maxeel: Für mich ist das Paradies ein unfertiger Ort. Ein Traum, dem ich versuche, jeden Tag näher zu kommen und für den ich hart arbeite. Man entwickelt sich ja ständig weiter und so verändert sich auch die Bedeutung dieses Ortes. Für jeden ist das Paradies etwas anderes. Ich habe mein Album damals aber nicht Paradies genannt, um mich irgendwie perfekt zu fühlen und den Leuten zu sagen: Was ihr macht ist scheiße, dass hier ist das Beste. Es ging viel mehr darum, einen Anfang zu machen und der Vielfältigkeit des Albums einen passenden Titel zu geben. Am Ende ist für mich das Paradies wirklich mehr ein Streben, wie auch in der Religion. Das Paradies kannst du nicht erschaffen, du arbeitest dafür um es vielleicht irgendwann zu sehen oder auch nicht. Vielleicht ist es schon ganz gut so wie es ist. So bleibt die ganze Sache immer in Bewegung. Kein Einfluss ist schlecht, es ist nur schlecht wenn niemand mehr etwas für die Sache tut. Die Entwicklung ist wichtig und ich glaube, dass jede Phase die HipHop bis jetzt irgendwie durchgemacht hat, prägend war. Mein Leben ist ein Abenteuer und das ganze Musikding ist ein ewiger Seiltanz, aber ich bin froh den Mut gehabt zu haben, diesen Weg gegangen zu sein. Auch wenn die letzten 2 Jahre voller Rückschläge waren, habe ich nie aufgegeben und am Ende habe dafür meinen verdienten Lohn bekommen. Es kommt halt immer nur auf einen selbst an. Viele Rapper denken alles kommt von selbst, verlassen sich auf ihr Marketing und ihre Promoter, aber niemand wird ihre Musik so gut verkaufen können wie sie selbst. Wenn man nicht mehr hinterher ist, dann läuft es nicht. Das ist eine goldene Regel. Am Ende wundern sich dann alle, warum sie trotz großen Label-Support nur 2000 CDs verkauft haben. Ich möchte nah an den Menschen sein und ihnen zeigen wer ich bin und was ich bin und dabei auch gute Musik machen.
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Kommentare (15)
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loveonez
said:
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| endlich mal kein belangloses interview. die ganze reihe ist cool und macht spaß zu lesen ! |
interessiert
said:
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@ mir egal was spricht dagegen das er 22 ist und seit 96 malt ? andere writer haben auch in jungen jahren angefangen. ein alter von 10 ist doch da nichts besonderes. gutes interview !!! |
cumminCatoR
said:
| das album ist wirklich ein sehr gutes. bin gespannt auf nr. 2 ! nice's interview ! |
Premier
said:
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Top Idee. Ich bin auch für Mareen im Special. Personalisierung wird eh immer wichtiger, siehe Staiger und Falk. P.s.: Was hat er mit Saigon zu tun? |
guru
said:
| wieder einfach mal ein geiler start in die woche. dank mareen :D kann man die ische auch mal treffen??? hoffe sie sieht besser aus als lisa rap.de |
mir egal
said:
| er ist seit 96 in der graffiti szene unterwegs, aber ist gerade mal 22....lol...sein rap ist belanglos und die foto´s peinlich... |
mir egal
said:
| er ist seit 96 in der graffiti szene unterwegs, aber ist gerade mal 22....lol...sein rap ist belanglos und die foto´s peinlich... |














