| Flammenmeer bei Breakdance Event |
| Geschrieben von: pasu | |||||||||||||||||||||||||||||
| Dienstag, 10. Juni 2008 um 13:26 | |||||||||||||||||||||||||||||
![]() So oder so ähnlich hätte wohl jede engagierte Boulevardzeitung getitelt. Das Battle Of The East in Leipzig endete am späten Samstagabend abrupt mit einem Einsatz der örtlichen Feuerwehr. Artikel: Rachel S., Christin B. Schmorgeruch in den Gängen Ein Mitarbeiter informierte die Hosts, dass das Gebäude sofort zu räumen sei. Die Verkündung der Sieger erfolgte nur noch im Schnelldurchlauf, "und jetzt alle raus, schnell, aber ruhig bleiben. Das ist keine Übung!", ließ Hannovers Spax die überraschten Zuschauer wissen.
Schon nachmittags gab es B-Boying pur zu sehen. Sagenhafte 64 Tänzer hatten sich für das sehr beliebte 1on1 Battle angemeldet - doppelt so viele wie im letzten Jahr. Davon erschienen letzten Endes 51, die im direkten KO-System bis ins Achtelfinale in einer Vorhalle gegeneinander antraten. Bei hervorragendem Wetter wurden hungrige Mäuler tagsüber mit Bratwurst und Kuchen gestopft. Um 17.30 Uhr war Einlass am Hörsaal. Binnen kürzester Zeit füllte sich dieser bis in die letzte Reihe, auch die Treppen wurden besetzt - wie in einer normalen Uni eben. Bier Street Boys: Mallorca in Leipzig Ihnen folgten die Bier Street Boys, ein Zusammenschluss diverser Tänzer wie Dennis und Alex (Dance Revolution) oder Daniel von Trick17. Die Show, eingeleitet durch eine überlebensgroße Jägermeisterflasche, setzte voll auf den Prollfaktor - Party, Suff und Furzgeräusche auf Freezes sorgten für Ballermann-Stimmung, stellten das Tänzerische jedoch in den Hintergrund. "Komm jetzt endlich mit, im Backstage gibt es wieder Freibier", lautete dementsprechend das Outro. Die seit rund zwölf Jahren aktiven Speed Freaks betraten die Bühne im Look der in den frühen 90er Jahren sehr angesagten Holzfäller-Hemden, und performten eine Show unter dem Motto "Old Skool Never Dies". Dabei legten sie den Schwerpunkt fast ausschließlich auf die Gangster-Attitude, auch wenn die Songs von Fresh Prince & Jazzy Jeff, Run DMC oder A Tribe Called Quest wesentlich vielseitiger daherkamen. BOTE-Premiere für das jüngste Gruppenmitglied: "Ich war nervös", gab er zu. Geschlossen im Chor dankte das Publikum, er dankte zurück.
Nach einer Zwischenshow von Marcelemcy und Jack The Ripper an der Beatbox, die sich Nachwuchstänzer von L.E. Alive auf die Bühne holten, ging es mit "Glücksfee" Ludi (Style Junkies) und der Auslosung der Viertelfinalbegegnungen des 1on1s weiter. Lexa (Trick17), Frank The Tank, Robi Rhythm (Potsdam) und Lukas (Berlin) setzten sich gegen ihre Gegner durch und kamen eine Runde weiter. Söhne des Kreises mit Verletzungsproblemen Chemnitz´ bekannteste Formation sind die Söhne des Kreises, die mit tosendem Applaus begrüßt wurden. Der Einspieler zeigte alle Tänzer im großen Saal des bekannten Kraftwerks, Location der jährlichen Soul Expression, bei Dunkelheit und Scheinwerferlicht breakend. Die Gruppe war angeschlagen, zwei Tänzer fehlten, darunter der verletzte Titus Lindl, was sich merklich zu Lasten der Show auswirkte.
Nach der Pause warf Lexa (Trick17) Frank The Tank aus dem 1on1, Robi Rhythm (Micro Machines/Jacksons/ZuluKingz) setzte sich gegen Lukas (Ultimate Skillz) durch. Da Judge Sonny noch fehlte, wurde ihm ein kurzer Spax-Freestyle gewidmet, bevor dann die Halbfinal-Battles folgten. Einfach hatte es die Jury bis dahin nicht. Nach Abschluss der Showblocks standen zwei Crews punktgleich auf Platz 1, zwei punktgleich auf Platz4, es musste ausdiskutiert werden. "Es gab sehr unterschiedliche Jury-Meinungen", sagte Sonny später gegenüber WildstyleMag.com. Die Begegnungen lauteten schließlich: "Das war ein unerwarteter Sieg" Bis zur Verkündung der Endergebnisse und der Siegerehrung kamen aus der Bronx noch Rebel Diaz und zeigten eine Performance, bei der insbesondere die Rapperin mit einem beeindruckenden Solo vor halbleerem Saal zu überzeugen wusste. Kurz drauf sollte der Abend sein jähes Ende finden. Lexa erhielt noch den 1on1-Pokal und die Beat Fanatics den Preis für die beste Show, bevor die Platzierungen im Schnelldurchlauf abgefertigt wurden und sich draußen schon die Universität in grelles Blaulicht tunkte. 1. Beat Fanatics Gallery: Fotos des Battle Of The East
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Kommentare (7)
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Saman
said:
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hab hier mal grad mal wieder reingeschaut... @ el cane, mit dem punkt kritikfähigkeit hast du grundsätzlich recht. ich kann gut und gerne mit kritik umgehen wenn sie berechtigt is und konstruktiv vorgetragen wird. weder das eine noch das andre war hier der fall. zu deinem jury argument, laut auswertungsbögen waren wir von der wertung her bei Sonny (wer is hier kompetent, weil er/sie schon lange tanzt?) aufm 2. und insgesamt genauso gut wie bierstreetboys, leider aber iner andren gruppe... hab mitlerweile aber eh gehört, dass die wortwahl aus dem artikel sich auf pers. differenzen gründet, das is also neutrale/r bewertung bzw journalismus? soviel dazu, meine zeit is mir zu wichtig als dass ich sie hier vergeuden würde, hab nur kein bock dass meine leute schlecht dargestellt werden... peace P.S. hab das video gesehen, hat mich jetzt nich so geschockt... |
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reimond
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ja stimmt die da rechts getanzt hat war voll toll,# die hat echt ne gute kopfdrehung gemacht und schön auf einem bein hat sie auch getanzt. die hat best. reveal das tenzen gelehrt.° |
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Schluss jetzt!!!!
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Warum darf sich denn jeder Honk hier melden??? Warum hat Wildstylemag nur gefrustete Leute am Start??? Check das und du weißt was du von Chris (tanzt 10 Jahre) halten musst, die Tante steht auf der rechten Seite! http://www.youtube.com/watch?v=MBvKq-na-g4 |
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el da sensaible
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ach wer ist denn schon chris,haha? und cane hat ja recht,aber wer ist denn chris,haha? wenn man auf powermove-shows mit schlechter anspruchsloser musik steht ,naja, und WER IST DENN SCHON DIESE CHRIS ;haha.! |
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el cane
said:
| Ich bin der Meinung, dass man als Künstler lernen sollte Kritik auch mal einzustecken. Vielleicht könnte man auch mal drüber nachdenken und versuchen beim nächsten mal weniger Angriffspunkte zu bieten. Mal abgesehen davon dass ich es ziemlich vermessen finde, pauschal an der Qualifikation der Autoren zu zweifeln (Chris tanzt seit 10 Jahren selber), spricht nicht zuletzt das Urteil der Jury auch eine eindeutige Sprache. Wenn Ihr andere Bilder darstellen wolltet als die, die das Publikum in eurer Show gesehen hat, ging eben in die Hose. Na Und? fragt euch ob es Spass gemacht hat, ob es euch tänzerisch was gebracht hat die Show vorzubereiten oder ob Ihr neue Erfahrungen mit nach Hause genommen habt. Um viel mehr sollte es doch gar nicht gehen und wenn Ihr weiter kommen wollt, mein Tipp, hört euch offen an was andere über eure Show sagen und lernt draus. | |
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to-mas
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| ich weis nich wieso du so beleidigt bist? welche aussage hatte eure show denn bitte? sorry aber eure show ist mir auch kein bischen in erinnerung geblieben. ansonsten danke an die veranstalter! | |
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Saman
said:
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Das passiert, wenn leute nich richtig hinkucken, die Show von Flowjob war kein move feuerwerk, aber wenigstens hatten wir eigene dinger, waren TÄNZERISCH am stizzo und hatten ne Aussage, die nich aus autos und bartüren bestand, hmm naja son interpretions anspruch is wohl bisie viel verlangt, vor allem von qualifizierten online journalisten (ironie irgendwer!?!) peace |
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