| Write4Gold 2008 hat Sieger gekrönt |
| Donnerstag, 17. Juli 2008 um 18:32 | |||||
Seite 1 von 2 ![]() Die Würfel sind gefallen! Die Gewinner des diesjährigen Write4Gold stehen seit Samstagabend fest. Alle Eindrücke und Ergebnisse des Finaltages sind bunt gemischt. Eher grau waren die Wolken überm splash! Festival-Himmel. Doch auf dem Gelände herrschte ein buntes Treiben. Der Finaltag des Write4Gold -Contests ging sehr ruhig über die Bühne. Ab und zu blitzen ein paar Sonnenstrahlen aus der dunklen Wolkendecke hervor, gute Musik ertönte aus den Boxen des kleinen Music-Trucks und einige Zuschauer tummelten sich auf den umliegenden Rasen- und Sitzflächen zum entspannten Beobachten. Ein recht friedliches Flair füllte die "Angora" aus. Das neue Areal Dieses Jahr wurde erstmalig das Amphitheater (Angora) als Austragungsort gewählt. Der kreisförmige Hof diente perfekt als Location für den Contest. Die Zuschauer konnten das Treiben von der gesenkten Steintribüne verfolgen. Der staffelartige Aufbau der Leinwände gab besten Überblick. Das Umlaufen aller Wände dauerte im Schnitt zwei kurze Minuten. Diese Art von Aufstellung war für die Zuschauer und für die Jury ein großer Vorteil. Im Innenhof malten die Crews aus Rumänien, Australien, Russland und Dänemark. Auf den jeweiligen Rückseiten konnte man wiederum das Treiben der Crews aus Neuseeland, Italien, England und Deutschland beobachten. Die Konzeptwände Die Ideen zum Thema "Make it Funky" wurden sehr vielseitig umgesetzt.
So hielt die Stylekonstruktor Crew aus Russland es für überflüssig Charakter einzubauen. Sie versuchte durch einen statischen bockigen 3D-Style zu überzeugen. Die Copenhagen Connection Crew setzte bei der Aufgabe das Thema im Old Skool-Style zurück. Das Bild war ein Tribut an die Dänische S-Bahn (S Tog), welche vor einiger Zeit durch ein neues Modell ersetzt wurde. Der signalrote Waggon füllte den Hintergrund des Bildes vortrefflich und musste einfach das Herz jeden Malers berühren. Die Gipsy Kings Crew aus Bukarest (Rumänien) setzte auf eine innovative und moderne Idee. Sie arbeiteten jeden Buchstaben individuell und liebevoll aus. Das Besondere war die Vervielfältigung eines Buchstabens zu vielen Kleineren. Heißt: im Endeffekt bestand ein Wort nicht aus der üblichen Anzahl an Lettern. Diese Variante brachte ein modernes und sehr buntes Aussehen. Die Vielfalt an Zeichen gab die Möglichkeit die Farbpalette auszureizen. Die DTS Crew aus Australien setzte ebenfalls auf individuelle Fill-Ins für jeden Buchstabe, legten jedoch Wert darauf, diese Spielerei im Gesamtbild stimmig aussehen zu lassen. Die schweifenden Sterne am Außenrand des Bildes ergaben optisch einen Rahmen, der den Blick sofort auf den Schriftzug lenkte. Vom Aufbau gut durchdacht, Charakter gut in Szene gesetzt, im Gesamteindruck stark, dennoch stand die Wand in harter Konkurrenz.
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