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Geschrieben von: redaktion
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Sonntag, 03. August 2008 um 22:32 |
 Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) gab bekannt, dass es in der Hauptstadt die "größten Probleme" mit Graffiti gäbe. Gleichzeitig stellte sich die Videoüberwachung der Bahnhöfe als wirkungslos heraus.
Von einem Nord-Süd-Gefälle bei der Feststellung von Graffiti-Straftaten sprach VDV-Experte Hartmut Reinberg-Schüller. Nach Berlin werde in Nordeutschland und im Ruhrgebiet "von den meist jugendlichen Tätern relativ viel beschmiert". Erst letzte Woche berichtete eine Berliner Boulevard-Zeitung, dass Graffiti Writing auf den "170 Berliner U-Bahnhöfen seit 2005 um 453 % (...) zugenommen" habe.
Einen von Seiten der CDU geforderten Einbau von Zugangskontrollen zu den Bahnhöfen lehnte die BVG wegen Sicherheitsbedenken ab. BVG-Sprecherin Petra Reetz sagte, Vandalismus auf Bahnhöfen sei "kein Problem, das allein die BVG angeht, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem." Bis Jahresende sollen 500 zusätzliche "Mobilitätshelfer" für Fahrgäste bereit stehen - ausgestatt mit einem Handy, aber keinerlei rechtlichen Befugnissen. Videoüberwachung wirkungslos
Gleichzeitig räumte Reetz ein, dass die Videoüberwachung der Bahnhöfe im Kampf gegen Graffiti bisher wirkungslos war. Seit Januar seien von der Polizei 145 Aufzeichnungen ausgewertet worden - kein Täter konnte ermittelt werden. Zur Gewalt-Prävention und Aufklärung von Straftaten sei die Videoüberwachung dennoch gerechtfertigt.
Quelle: morgenpost.de, Foto: graffitibox.de
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