| REVIEW: Azad - Assassin |
| Geschrieben von: ombre | |||||||
| Freitag, 26. Juni 2009 um 22:18 | |||||||
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"Assassin" gilt als Name für einen ismailitischen Geheimbund des 11. Jhd., welcher sagenumwobene Geschichten und Mythen birgt. Diesen Name trägt auch das neuste musikalische Werk von Azad, das am 22.Mai diesen Jahres erschienen ist. Der Titel verspricht definitiv nicht zuviel. Den Hörer erwartet jedoch keine orientalisches Bandenmärchen, sondern die Realität der Frankfurter Straßen.Das Intro ebnet den Weg für eine stolze und unerbittliche Botschaft, welche das Album durchzieht.Es geht um Blut, Stolz und Ehre - nichts wirklich Ungewöhnliches für ein Azad Album.Der gebürtiger Iraner trägt auf diesem Album eine stolze Ruhe. Die Stimme stehts gedämpft und würdevoll, der Text direkt und voller Selbstbewusstsein. Es kommt keine Spur von Unkontrolliertheit beim Hörer an – alles wirkt geplant und sicher, und gerade deshalb bedrohlich und beängstigend. Teilweise vermisst man die textliche Abwechslung, denn sowohl Azad als auch der große Teil seiner Feature-Artists genießen ein ausgiebiges Bad in ihrem übersteigerten Ego. Der zweite Track "Bandog feat.Dj Rafik" zeigt den reifen Azad, der Musik für die Gezeichneten macht und sich all seinen Taten bewusst ist. Es ist defintiv ein Song, der sich nach dem Hören ins Gedächnis brennt. Der Track „300 feat Tone &Dj Rafik“ zeigt zwei starke Frankfurter Rapper die textlich und technisch sofort überzeugen können. Auch "300" ist eines der stärksten Lieder auf "Assassin". Der Track „Klagelied feat. Tino Oac“ verkörpert den tiefgründigen und ruhigen Azad, leider springt dieses Lied so extrem aus dem Konzept von "Assassin", das man seine komerzielle Absicht nicht überhören kann. Ein wirklich gutes und überzeugendes Stück ist "Was Anderes feat. Kool Savas". Man hört die beiden Rapper in alter Manier. Technisch ausgefeilter Text, "Spitting Action" von Savas, Bozz Nachdrücklichkeit und ein Gesamtpaket das einfach passt. Das Outro „ Der letzte Augenblick“ ist ein reines Instrumental und verdeutlicht theatralisch die kriegerische Botschaft von "Assassin", die nicht treffender hätte enden können, als mit einem Gewehrschuss. Die Assassin-Sekte wurden letztlich im 13. Jahrhundert durch die Herrschaft der Mamluken überschattet und in die Knie gewzungen.In diesem Sinne: "Assassin" birgt zwar einige Schätze, die aber durch den eher mittelmäßigen und monotonen Rest des Albums überschatten werden. 01. Weg des Assassin (Titelmusik)
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Kommentare (5)
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Azad
said:
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Dennoch ist er Kurde. Das "gebürtiger Iraner" ist irreführend. Hättest einfach Kurde schreiben können. Das Album ist geil. Ich denke, sein nächstes Album wird alle Hatermäuler stopfen. Azad: Assassin war "das letzte seiner Art". Hier meint er wohl die Härte! "Euer Sound geht gar nicht, während meiner auf den Straßen läuft" |
an lucky green von OMBRE
said:
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Danke für deinen konstruktiven Beitrag... AZAD wurde in Sanandadsch (Hauptstadt der iranischen Provinz Kordestān nahe der Grenze zum Irak) geboren und das liegt im IRAN... natürlich ist er KURDISCHER ABSTAMMUNG das ändert aber nichts an seiner Herkunft. Nächstes Mal vorher nachsehen! Grüße |
Lucky Green
said:
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Wildstylemag schriebt: Der gebürtiger Iraner trägt auf diesem Album eine stolze Ruhe. Die Stimme stehts gedämpft und würdevoll, der Text direkt und voller Selbstbewusstsein. aber liebes Mag Azad ist Kurde sorry aber sowas muss schon richtig sein ich bin frankfurter BOZZ 4 ever peaceee... Lucky Green |














