| Killa Kela - OnTourVanDamage |
| Geschrieben von: ombre | |
| Donnerstag, 12. Juni 2008 um 10:25 | |
![]() In diesem Monat erscheint das neue Album von Killa Kela. Aber kann eine Mischung aus Beatbox-Livematerial und Studiosessions auf Platte funktionieren? Am 20. Juni diesen Jahres erscheint das neue Album vom britischen Beatboxer Killa Kela. Der mittlerweile 28-Jährige überrascht schon nach kurzer Zeit mit seinem inzwischen dritten Album. "On Tour Van Damage" fasst die Höhepunkte der vergangenen zwei Jahre aus Kela's künstlerischem Leben zusammen. DJ Plus One mixte die unveröffentlichten Beats und Sessions zu einem Ganzen zusammen. Er selbst spricht von einer Balance zwischen messerscharfen Klängen, kompromisslos in ihrer Intensität und Wirkung, sowie etwas Undefinierbarem was die Hörer fühlen können. Dieses Gleichgewicht sei, seiner Meinung nach, der Schlüssel für gute Musik im Allgemeinen. Killa Kela ist dafür bekannt, dass er sich nicht nur auf einen Musikstil festfährt. Er hat Spaß daran zu experimentieren und mit seiner Stimme zu spielen - Klänge bestimmen sein Leben. Pharell Williams sagt über den jungen Britten, er sei unumstritten der beste Beatboxer der zurzeit auf der ganzen Welt agiert. Lobeshymnen werden auf ihn gesungen, doch kann auch das Album diesem hohen Anspruch gerecht werden?! Die erstklassigen Leistungen dank seiner sich stets verbessernden Technik zeichnen ihn aus und halten ihn an der hart umkämpften Weltspitze. Qualitativ ist die Platte definitiv hochwertig und schließt an zuvor produzierte Werke an. Der Sound ist natürlich stark britisch und fügt sich perfekt in das Feld The Streets und Roots Manuva ein. Es fällt auch auf, dass sich einige Lieder an elekronischen Klängen orientieren. Hierbei kann evt. eine Parallele zu Einflüssen von Künstlern wie Justice aus Paris oder der ebenfalls in England agierenden M.I.A. gezogen werden. Da das Königreich auch im Bereich Drum&Bass und TripHop Maßstäbe gesetzt hat ist es kaum verwunderlich, dass Kela auch diese bedeutenden Genre in seine Show einbezieht. Auch vertreten sind die mittlerweile zu Klassikern aufgestiegenen Songs “Drop it like it's hot“ von Snoop Doog und Pharell Williams, sowie der Jay-Z Evergreen “I Just Wanna Love U (Give It To Me)“ . Party, Hustle und Spaß sind die dominierenden Inhalte, keinerlei philosophischer Gegenstand. Dass die Themen derart gewählt wurden spielt jedoch bei einem hochwertigen Beatboxalbum kaum eine Rolle. Eine Überraschung für Deutsche Hörer ist das Gastspiel des Hamburger Wortartisten Samy Deluxe. INTERVIEW: Killa Kela - "OnTourVanDamage"
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